API
Programmierschnittstelle
Eine definierte Schnittstelle, über die Programme Funktionen oder Daten eines anderen Systems nutzen können.
IT-Begriffe verständlich erklärt: von Cloud und Software bis zu Sicherheit und Betrieb. Wähle einen Buchstaben oder suche nach einem Begriff.
29 Begriffe
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Programmierschnittstelle
Eine definierte Schnittstelle, über die Programme Funktionen oder Daten eines anderen Systems nutzen können.
Datensicherung
Eine zusätzliche Kopie von Daten zur Wiederherstellung nach Verlust oder Beschädigung. Wiederherstellungstests zeigen, ob die Sicherung nutzbar ist.
Zwischenspeicher
Speichert häufig benötigte Daten vorübergehend, damit sie schneller verfügbar sind. Gültigkeitsregeln und gezieltes Leeren verhindern veraltete Inhalte.
Content Delivery Network
Ein verteiltes Netz von Servern, das Webinhalte näher bei den Besuchern ausliefert und dadurch Ladezeiten und die Last am Ursprung reduzieren kann.
Kontinuierliche Integration und Bereitstellung
Änderungen werden regelmäßig zusammengeführt, gebaut und geprüft. Eine Bereitstellungskette führt freigegebene Versionen durch definierte Prüfungen in die Zielumgebung.
Cloud Computing
IT-Ressourcen wie Rechenleistung, Speicher oder Anwendungen werden über ein Netzwerk bedarfsgerecht bereitgestellt. Verantwortung und Abrechnung hängen vom vereinbarten Modell ab.
Software-Container
Bündelt eine Anwendung mit ihren benötigten Bibliotheken in einer standardisierten Ausführungseinheit. Container teilen typischerweise den Betriebssystemkern ihres Hosts.
Customer Relationship Management
Prozesse und Systeme zur Pflege von Kundenbeziehungen, etwa für Kontakte, Vertriebschancen, Kommunikation und Serviceanfragen.
Entwicklung und Betrieb
Eine Arbeitsweise, die Softwareentwicklung und IT-Betrieb durch gemeinsame Verantwortung, Automatisierung und kurze Rückmeldeschleifen verbindet.
Domain Name System
Ein verteiltes Verzeichnis, das Domainnamen technischen Einträgen zuordnet, beispielsweise IP-Adressen oder zuständigen E-Mail-Servern.
Enterprise Resource Planning
Ein integriertes System zur Unterstützung betrieblicher Abläufe, zum Beispiel Einkauf, Auftragsbearbeitung, Lager, Projekte und Buchhaltung.
Netzwerkfilter
Prüft Netzwerkverkehr anhand festgelegter Regeln und erlaubt oder blockiert Verbindungen. Sie ist ein Baustein eines umfassenderen Schutzkonzepts.
Identitäts- und Zugriffsmanagement
Verwaltet digitale Identitäten und ihre Berechtigungen über den gesamten Lebenszyklus, vom Eintritt bis zum Entzug nicht mehr benötigter Zugriffe.
Container-Orchestrierung
Eine offene Plattform, die die Bereitstellung, Skalierung und Verwaltung containerisierter Anwendungen über mehrere Rechner hinweg automatisiert.
Betreute IT-Leistungen
Ein Dienstleister übernimmt vereinbarte IT-Aufgaben laufend. Leistungsumfang, Zuständigkeiten, Servicezeiten und Reaktionsziele werden im Vertrag festgelegt.
Mehrfaktor-Authentifizierung
Eine Anmeldung mit mindestens zwei unterschiedlichen Faktorkategorien, etwa Wissen und Besitz. Zwei Passwörter allein bilden keine Mehrfaktor-Authentifizierung.
Systemüberwachung
Erfasst Zustände und Messwerte von Anwendungen und Infrastruktur. Schwellenwerte und Regeln lösen Meldungen aus, wenn Aufmerksamkeit erforderlich ist.
Privileged Access Management
Schützt besonders weitreichende Zugriffe, etwa Administratorkonten, durch kontrollierte Freigaben, Zugangsdatenverwaltung und nachvollziehbare Sitzungen.
Nachrichtenvermittlung
Ein Message Broker, der Nachrichten zwischen Anwendungen entgegennimmt und weiterleitet. Warteschlangen ermöglichen eine zeitlich entkoppelte Verarbeitung von Aufgaben.
Recovery Point Objective
Beschreibt den maximal tolerierbaren Datenverlust als Zeitspanne. Es beeinflusst, wie häufig Daten gesichert oder repliziert werden müssen.
Recovery Time Objective
Die angestrebte maximale Zeit, bis ein Dienst nach einer Störung wieder verfügbar sein soll. Das Ziel muss durch Wiederherstellungsabläufe erreichbar sein.
Software as a Service
Software wird als betriebener Dienst über das Netzwerk genutzt. Der Anbieter übernimmt vereinbarte Betriebsaufgaben; Kundenzuständigkeiten bleiben vertraglich geregelt.
Security Information and Event Management
Sammelt und verknüpft sicherheitsrelevante Ereignisse aus verschiedenen Systemen, um Auffälligkeiten zu erkennen und Untersuchungen zu unterstützen.
Service Level Agreement
Eine Vereinbarung über messbare Serviceziele, etwa Verfügbarkeit und Reaktionszeiten. Messverfahren, Servicezeiten und Ausnahmen gehören zur konkreten Vereinbarung.
Apache Solr
Eine offene Suchplattform auf Basis von Apache Lucene. Sie indexiert Inhalte und unterstützt Volltextsuche, Filter sowie die Gewichtung von Treffern.
Single Sign-on
Eine zentrale Anmeldung ermöglicht den Zugriff auf mehrere verbundene Anwendungen. Welche Funktionen nutzbar sind, bestimmen weiterhin die jeweiligen Berechtigungen.
Transport Layer Security
Ein Protokoll zum Schutz übertragener Daten durch Verschlüsselung, Integritätsprüfung und Authentifizierung der beteiligten Gegenstelle, etwa bei HTTPS.
Virtuelles privates Netzwerk
Verbindet Geräte oder Netze über eine logische private Verbindung. Ein verschlüsseltes VPN schützt den Transport, ersetzt aber keine Prüfung von Identität und Berechtigungen.
Zugriff anhand überprüfter Voraussetzungen
Zugriff wird anhand von Identität, Gerätezustand und Kontext bewertet. Der Standort innerhalb eines Netzwerks allein begründet kein Vertrauen.